An den Döpfer Schulen Hamburg fand in diesem Jahr bereits der 3. Fachtag der Therapiewissenschaften statt. Rund 400 Teilnehmer – Schüler, Studierende, Praxis- und Kooperationspartner sowie Alumni – nutzten Vorträge, Workshops und persönliche Gespräche für fachlichen Austausch und neue Impulse.
Für die Döpfer Schulen Hamburg ist dieser Austausch besonders wertvoll. Praxisnähe hat in unseren Ausbildungen einen hohen Stellenwert: Unsere Schüler sollen fachliche Inhalte nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern sie im Dialog mit erfahrenen Praktikern einordnen und für ihren späteren Berufsalltag nutzbar machen. Der Fachtag schafft dafür einen Raum, in dem Ausbildung, Berufspraxis und Wissenschaft unmittelbar zusammenkommen.
Parallel zu den Fachvorträgen fanden Anleitertreffen der einzelnen Fachbereiche statt. Lehrende, Praxisanleiter und Studierende tauschten sich zu Ausbildungsinhalten, aktuellen Anforderungen und der gemeinsamen Begleitung angehender Therapeuten aus.
Ausbildung Hand in Hand
Das Programm zeigte, wie eng das Netzwerk am Standort Hamburg zusammenarbeitet. Referenten aus dem Kreis unserer Praxis- und Kooperationspartner brachten Erfahrungen direkt aus dem therapeutischen Alltag ein. Die HSD ergänzte diese Perspektiven mit wissenschaftlicher Expertise. So entstand ein vielseitiges Programm, das Praxiswissen, Forschung und Ausbildung miteinander verbunden hat.
Drei Vortrags- und Workshoprunden boten Themen wie Gesundheitsförderung und Prävention, gebärdenunterstützte Kommunikation, Endometriose im therapeutischen Alltag sowie symptomorientierte Bowen-Therapie. Auch die Session zur „Tower Tafel“ zeigte, wie spielerische Methoden Motivation und Problemlöse-Verhalten von Menschen mit kognitiven Herausforderungen unterstützen können.
Besonders gefreut hat uns die Beteiligung ehemaliger Schüler der Döpfer Schulen Hamburg. Einige haben sich inzwischen mit eigenen Praxen und gezielten therapeutischen Schwerpunkten selbstständig gemacht. Mit dem jungen Startup vjourney setzen Alumni zudem neue Impulse im Hamburger Therapiesektor. Es ist schön zu sehen, wie sich ehemalige Schüler beruflich weiterentwickeln – und dass sie unserer Schule verbunden bleiben und gerne wieder bei uns vorbeischauen!
Gemeinsam organisiert, gemeinsam erlebt
Ein Fachtag dieser Größe entsteht nur durch viel Engagement. Federführend lag die Planung und Umsetzung bei Standortleitung Matthias Pagels, der zahlreiche Aufgaben rund um Programm, Ablauf und Rahmenbedingungen koordinierte.
Unterstützt wurde er von den Fachschulleitungen und ihren Kursen: Schüler halfen beim Auf- und Abbau und sorgten auch beim gemeinsamen Grillen für eine angenehme Atmosphäre. Die Verwaltung übernahm wichtige Aufgaben in der Koordination und Organisation des Caterings – bis hin zum Einkauf. Auch das Dozententeam brachte sich offen und engagiert in die Gestaltung der Workshops ein.
Diese gemeinsame Eigenleistung macht den Fachtag zu etwas Besonderem. Sie zeigt, was entstehen kann, wenn viele Beteiligte am Standort zusammenarbeiten und sich für einen gelungenen Tag einsetzen.
Grill-Freuden und neue Impulse
Nach der dritten Programmrunde klang der Tag beim gemeinsamen Grillen und kühlen Getränken aus. Trotz eines regnerischen Starts spielte das Wetter rechtzeitig zum Servieren der ersten Würstchen mit. Der fachliche Austausch wurde in vielen persönlichen Gesprächen fortgesetzt.
Die Teilnehmer nahmen praxisnahe Impulse für Therapie, Lehre und interdisziplinäre Zusammenarbeit mit und knüpften hilfreiche Kontakte. Für die Döpfer Schulen Hamburg war der Fachtag erneut ein starkes Zeichen dafür, wie wertvoll ein lebendiges Netzwerk aus Ausbildung, Praxis, Wissenschaft und Alumni für die therapeutischen Berufe ist."
doepfer-hamburg.de